Das Programm der Klassenfahrt



Klassenfahrt der Klasse 3a nach Damme

Vom 02.05. bis zum 04.05.2016 war die Klasse 3a mit Frau Krogmann und Frau Pohl auf Klassenfahrt. Unser Ziel war die Jugendherberge Damme.

Wir haben so viel erlebt, dass wir gar nicht alles aufschreiben können. Das würde zu viel Platz auf unserer Homepage einnehmen. Darum schicken wir nur ein Foto von unserem Tafelbild mit der Aufzählung aller Aktivitäten mit.

Einen ausführlichen Bericht unserer beeindruckenden Nachtwanderung sollt ihr aber doch von uns haben.


Nachtwanderung mit allen Sinnen

Am ersten Abend unserer Klassenfahrt trafen wir uns auf dem Hof der Jugendherberge zur Nachtwanderung. Als erstes fragte Frau Pohl: „Wer hat eine Taschenlampe dabei?„

Stolz hielten viele Kinder eine hoch.

Blitzschnell sammelten Frau Krogmann und Frau Pohl alle ein und verstauten sie in Frau Pohls Rucksack.

Wir bekamen auch sofort die Begründung dafür. Wir sollten nämlich bei der Wanderung durch die Dunkelheit keine Angst entwickeln, sondern uns auf unsere fünf Sinne verlassen.

Frau Pohl hatte Fühlbeutel mitgebracht, in denen Pflanzen, Steine, Zapfen, Brombeerranken und Stöcke waren, die uns zeigen sollten, was uns im Dunkeln alles begegnen konnte.

Wir spazierten danach los. Zunächst war es noch hell, doch dann gewöhnten sich unsere Augen immer mehr an die fortschreitende Dunkelheit.

An einer Buche packte Frau Pohl ein Stethoskop aus. Damit konnten wir den aufsteigenden Saft in dem Stamm rauschen hören.

Auf einem schmalen Pfad gingen wir stumm im Tausendfüßlergang hintereinander, um alle Geräusche wahrzunehmen. Durch unsere Fühlbeutel waren wir auf das Knacken von Zweigen, Brombeerranken, die sich an unseren Hosen festkrallten und vieles mehr aufmerksam gemacht worden. Das mulmige Gefühl, das uns zunächst beschlichen hatte, verlor sich immer mehr, da uns nichts mehr fremd war. Angst hat man nur vor allem, was fremd ist.

Auf einem freien Platz spielten wir das Fledermausspiel, bei dem man sich ganz auf das Gehör verlassen musste.

Endlich kamen wir an den Bergsee, über den wir unsere von Frau Pohl zurückgegebenen Taschenlampen blitzen lassen konnten. Das sah gut aus.

Noch mehr bestaunten wir dann hinter einer Riesenbank den freien Blick auf Damme bei Nacht. Weil es dort so still war, sangen wir zusammen den Kanon „Abendstille überall„. Dabei wurden wir ganz ruhig und müde. Nun mussten wir nur noch die steile Treppe mit den 76 Stufen zur Jugendherberge hinuntergehen. Dabei durften wir aber unsere Taschenlampen benutzen.

Müde und voller nächtlicher Eindrücke gingen wir sofort ins Bett.



Hier geht's lang...



Zirkus Zapp-Zarapp in Ueffeln
Ein Tag im Auwald